2012/02/15 by arnie

schwedische Zimtschnecken

 

 

Heute habe ich meinem Mann seine allerliebsten Zimtschnecken gebacken. Ich habe mich dazu verleiten lassen auch noch eine Riesenzimtschnecke zu backen, war jedoch kein so ganz einfaches Unterfangen wie ich feststellen musste. Die Backzeit war natürlich länger als bei den kleinen “Schneckerl”, ich musste sie zweimal backen, weil ich sie zuerst nach 15 Minuten herausgenommen hatte, dann aber feststellen musste, dass der Teig innen drinnen überhaupt noch nicht fertig war… Ich war völlig fertig… Sie sah doch sooo wunderschön aus und dann DAS! Naja hab sie dann einfach noch 20 Minuten weiter gebacken, dann war sie ok. Naja hätte ich mir denken können! Aber hinterher ist man ja immer schlauer! Das Rezept ist auch noch für einen riesenhaufen Zimtschnecken, deswegen habe ich mich auch verleiten lassen, weil es für 30-40 Stück ist, da sie sich aber super einfrieren lassen und man somit nichts wegwerfen muss, habe ich mir gedacht, mache ich die volle Wucht Zimtschnecken.

Ich habe folgendes Rezept verwendet:

Teig:

  • 1 kg Mehl
  • 1 Würfel Hefe bzw. zwei Päckchen Trockengerm
  • 500 ml Milch
  • 150 gr geschmolzene Butter
  • 150 gr Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL gemahlener Kardamom

Füllung:

  • ca. 75 gr Butter
  • 1 EL Zimt
  • 100 gr Zucker
  • 1Ei zum Bestreichen
  • Hagelzucker

 

  • nach Belieben: 1 Apfel oder etwas Marzipanmasse

 

1. Zuerst die Butter in der Mikrowelle oder am Herd schmelzen, dann die Milch hinzufügen und alles auf ca. 40°C erwärmen. Jetzt den Germ darin auflösen. Die Milch darf keinesfalls zu heiß sein, sonst geht der Teig nicht auf, weil die   Pilze in der Hefe abgetötet werden.

2. Zucker, Kardamom, Salz und fast das ganze Mehl hinzufügen und einen glatten Teig mixen. Ich machs immer mit den Knethackenaufsätzen mit dem Mixer, dann geht es schneller. Den Teig an einem warmen Ort, mit einem Küchentuch zugedeckt 30-40 Minuten gehen lassen.

3. Nun den Teig in zwei Hälften teilen. Eine Hälfte auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck oder Oval ausrollen, er soll nur länglich sein, damit man ihn gut zusammenrollen kann, dann mit Butter bestreichen. Zimt und Zucker miteinander vermischen und auch auf den Teig gleichmäßig verstreuen. Wer will kann einen Apfel würfeln und ihn in die Mitte des Teiges legen, schmeckt super und verleiht dem ganzen einen etwas leichteren Geschmack, oder man nimmt etwas geriebene Marzipanmasse und verteilt sie auch auf dem Teig. Das gleiche mit dem Rest des Teiges wiederholen.

4. Den Teig nun von vorne nach hinten einrollen, so dass eine Art Strudel entsteht. Die Rolle in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden und mit der Schnittfläche nach unten in mit Butter eingeriebene Muffinförmchen legen. Dann auf ein Backblech legen und noch einmal ca. 10 Minuten gehen lassen. Die zehn Minuten  nützen, indem man die Zimtschnecken mit einem verquirlten Ei bestreicht und nach Belieben mit etwas Hagelzucker dekoriert.

5. auf 220°C backen bis sie etwas braun sind, sie sollen aber nicht zu braun werden! Abkühlen lassen und dann in Tupperware oder in einem Sackerl aufbewahren, sie halten sie ein paar Tage sehr gut. Ansonsten einfrieren!

 

Die Riesenzimtschnecke

Man kann die oben angegebenen Zutaten halbieren und eine Art Risenzimtschnecken machen. Das heißt man macht alles gleich bis zum Schritt 3, dann schneidet man sie Rolle nicht sondern man rollt sie einfach zu einer Schnecke ein. Der Vorteil ist, dass es viel schneller geht und perfekt als Kaffeekuchen geeignet ist, wenn man das lieber mag als die kleinen Schneckerl. Der Haken hierbei ist die Backzeit, da ich sie zweimal backen musste, weil sie von außen schon vollkommen fertig aussah, es innen aber nicht war, würde ich sie auf mindestens 30 Minuten schätzen und das auf ca. 180 °C oder vielleicht sogar noch weniger, weil sie oben echt schnell knusprig braun wird und das verleitet einen zum Herausnehmen!

Dekorieren kann man entweder mit Hagelzucker oder was ich besonders gerne mache ist Zuckerguss, aus Staubzucker und ein paar Tropfen Wasser herstellen und die auskgekühlte Schnecke damit bepinseln.

Hier ein paar Fotos




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4 Responses to “schwedische Zimtschnecken”

  1. Liz sagt:

    Hallo, habe heute deine Zimtschnecken ausprobiert. Ich kann nur sagen: sehr lecker!!! Kleine Variation meinerseits: habe einen Teil der Schnecken mit einer Honig-Nuss Mischung (Walnüsse, Haselnüsse, Pekanüsse, Pistazien + Honig) gefüllt. War auch sehr lecker. Vielen Dank für das tolle Rezept!

    • arnie sagt:

      das freut mich!! gerne! danke für den tipp, werde ich dann auch ausprobieren, habe mir auch schon mal das mit dem honig gedacht, aber mich nie getraut! werde es aber auch einmal versuchen und dann ein foto posten.

  2. Tinchen sagt:

    Hallo,
    wir haben für unseren Osterbrunch deine Zimtschnecken gebacken und waren hellauf begeistert!! Sie haben nicht bis zum Osterbrunch durchgehalten, sondern waren schon vorher alle aufgegessen (trotz der Riesenmenge :) !
    Vielen Dank für das Rezept!

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